Gemeinwohl-Bilanz

Mit der Gemeinwohl-Bilanz über die Nachhaltigkeit berichten & diese bewerten 

Mit der Gemeinwohl-Bilanz wird der Beitrag einer Organisation zum Gemeinwohl sicht- und bewertbar. Gleichzeitig ist es ein Tool der ethischen und werteorientierten Organisationsentwicklung und kann von Organisationen jeder Rechtsform, Größe oder Branche herangezogen werden. 

Grundlage der Gemeinwohl-Bilanzierung bilden die vier Werte 

  • Menschenwürde
  • Solidarität und Gerechtigkeit
  • Ökologische Nachhaltigkeit
  • Transparenz und Mitentscheidung.

Anhand dieser Werte werden die fünf Berührungsgruppen (=Stakeholder bzw. Bezugsgruppen) der Organisation betrachtet:

  • Lieferant:innen
  • Eigentümer:innen & Finanzpartner:innen
  • Mitarbeitende
  • Kund:innen und Mitunternehmen
  • Gesellschaftliches Umfeld

Bei der Erstellung der Gemeinwohl-Berichts beschreibt eine Organisation die Aktivitäten und Maßnahmen zu insgesamt 20 Gemeinwohl-Themen, die an den Schnittstellen aus Werten und Berührungsgruppen entstehen.

Die Inhalte werden dabei anhand von konkreten Berichtsfragen und Indikatoren aufbereitet.

In einem nächsten Schritt findet eine Selbstbewertung statt. Im Bewertungsprozess ordnet sich die berichtende Organisation auf einer Skala (Basislinie – erste Schritte – fortgeschritten – erfahren – vorbildlich) ein, je nachdem inwieweit die jeweiligen Werte in Bezug auf die Berührungsgruppen in der Organisation gelebt werden. Aus den einzelnen Bewertungen wird eine Gesamtbewertung errechnet, die sog. Gemeinwohl-Punkte.