Taxonomie-Modul ist in Entwicklung | Sustainable Finance

Die EU-Taxonomie ist ein neues Regelwerk der EU, welches für mehr Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit sorgt. Es greift ab Jänner 2022.

Es soll einheitliche Begrifflichkeiten und Kriterien zur Einstufung von ökologisch nachhaltigen Aktivitäten schaffen.

Eine Aktivität wird dann als ökologisch nachhaltig eingestuft, wenn sie einen positiven Beitrag zu einem der folgenden sechs Ziele leistet. Dabei dürfen die anderen Kriterien nicht wesentlich beeinträchtigt werden: Klimaschutz, Klimawandelanpassung, Wasser, Kreislaufwirtschaft, Umweltverschmutzung und Ökosysteme.

Soziale Aspekte werden zu einem späteren Zeitpunkt noch hinzugefügt.

Die Taxonomie gilt zum einen für Finanzmarktteilnehmende, die Finanzprodukte anbieten. Zum anderen sind Unternehmen betroffen, die zur nichtfinanziellen Berichterstattung verpflichtet sind (NaDiVeG, CSR-RUG).

Zusätzlich sind Unternehmen, die derzeit nicht direkt den Verordnungen unterliegen, indirekt von den Auswirkungen der Taxonomie-Verordnung betroffen. Außerdem sind alle Kapitalgeber in Zukunft verpflichtet, detaillierte Angaben zur Nachhaltigkeit ihrer Investitionen zu tätigen. Dadurch wird es zu Änderungen im Bereich der Banken- und Kapitalmärkte kommen. Die Bereitstellung entsprechender Informationen bzw. die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards werden zunehmend Einfluss auf Investitionsentscheidungen von Banken und Investor:innen haben. 

Somit können Banken in Zukunft bessere Konditionen jenen Kreditnehmenden einräumen, die Daten über ihre Nachhaltigkeit vorlegen können.

Mit dem Impact Compass / ESG-Cockpit sind Sie auf der sicheren Seite: das Taxonomie-Modul ist gerade in Entwicklung und in Kürze für Sie einsatzbereit. Vereinbaren Sie gleich einen Präsentations-Termin hier oder per Mail unter hi (at) impactcompass.at.

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